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Hypnosetherapie


Was ist Hypnose?

Hypnose ist ein Zustand zwischen Wachsein und Schlafen. Der Hypnotisierte ist körperlich tief entspannt, während er geistig aber äußerst konzentriert und aufmerksam ist. Das Zeitgefühl geht verloren, die Umwelt wird unwichtig, man fühlt sich sehr wohl - eine Art Kurzurlaub für Körper und Seele. Jeder Mensch ist gleichermaßen hypnotisierbar.

Beispiel:

Bei der Raucherentwöhnung meinen viele Klienten, dass mit der Hypnose die Sucht regelrecht "weggezaubert" wird. In Wirklichkeit ist es so, dass das unterbewusste "Aufhören wollen" erst aktiviert werden muss, um dann die Intervention des richtigen Aufhörens sinnvoll einsetzen zu können. Oder haben Sie schon mal einen Menschen gesehen, der zum Abnehmen seines Übergewichts eine Hypnose erhalten hat und am nächsten Tag 10 Kilo an Körpergewicht abgenommen hat? - Aber einige Wochen später!

Vorurteile über Hypnose

Die meisten Vorurteile über Hypnose gehören in das Reich der Märchen. Sie wird oft als etwas Esoterisches, Magisches, Mystisches, zuweilen sogar Gefährliches betrachtet. Trotzdem besteht reges Interesse an ihr. Hypnose weckt Ängste. Angst davor, dass wir auf einmal jemandem ausgeliefert sein könnten, der uns kontrolliert und uns seinen Willen aufzwingt. Furcht vor einem Zustand, in dem wir alles tun und erzählen, was von uns verlangt wird. Die Reaktionen auf das Thema reichen vom schlichten Verdammen über das Belächeln bis hin zur schieren Faszination. Hypnose hat nichts mit Magie zu tun. Der Hypnotiseur wird im Allgemeinen ganz normal sprechen, allenfalls ein wenig leiser. Grundsätzlich gilt - Niemand ist in Hypnose dem Hypnotiseur ausgeliefert.

Letztendlich ist alles ganz einfach: Fehlt das Vertrauen, wird die Hypnosetherapie kaum oder gar nicht wirken.

Damit Klientinnen und Klienten mit dem Trancezustand vertraut werden, besteht die erste Übung meist aus einer so genannten Leerhypnose - Entspannungshypnose -. Erst danach wird mit der eigentlichen Therapiearbeit begonnen.

Geschichte der Hypnose

Hypnose blickt inzwischen auf eine fast 4000 jährige Geschichte zurück. Seit ca. 1700 Jahre v. Christi Geburt wird die Hypnose in Schriften erwähnt. Im 17. Jahrhundert von dem Arzt Franz Anton Mesmer wieder entdeckt, erlebte diese Therapieform wieder ein Aufleben. In den letzten Jahren besteht eine verstärkte Hinwendung zu natürlichen Heilmethoden. Dadurch erlebte die Hypnose ein großes Comeback. Dieses spiegelt sich in der verstärkten Anwendung von "Autogenem Training" wieder, dass seine Begründung in der Hypnose hat und eine Selbsthypnose darstellt. Auch in der Psychotherapie gehört die Hypnose zu den Behandlungsmethoden.


Der Behandlungsablauf

Jeder Heilhypnose geht ein umfangreiches Vorgespräch voraus, um den Leidensdruck und die gegenwärtige Situation des Klienten/der Klientin richtig einordnen und danach eine Therapieempfehlung aussprechen zu können. In einer Atmosphäre des Vertrauens und des Respekts wird mit der Klientin / dem Klienten besprochen, was sie/ihn belastet, um danach festzulegen, welche Ziele der Einzelne für sich durch die Heilhypnose erreichen möchte.

Je nach Schwere und Art der Beschwerden sind mehrere Behandlungen nötig, um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Mehr als 12 Sitzungen sind nur in Ausnahmefällen nötig.

Grundsätzlich gilt, dass nur solange mit Ihnen gearbeitet wird, wie dies für eine erfolgreiche Therapie unbedingt nötig ist. Allerdings kann Ihnen kein seriöser Hypnosetherapeut eine Erfolgsgarantie geben.

Die Mitarbeit des Klienten ist eine weitere wichtige Voraussetzung für das Erreichen des angestrebten Ziels. Insgesamt lässt sich jedoch feststellen, dass die weit überwiegende Mehrheit der Klienten nachhaltig von der Hypnose profitiert.

Hinweis - was sollten Sie vor der Sitzung beachten?

Bitte vermeiden Sie beengende Kleidung, nehmen Sie keine schweren Mahlzeiten und koffeinhaltige Getränke unmittelbar vor der Sitzung zu sich und treiben Sie kurz vorher keinen Sport. Niemand kann gegen seinen Willen hypnotisiert werden. Daher ist es zu begrüßen, wenn der Kunde eine positive oder zumindest neutrale Erwartungshaltung gegenüber seiner ersten Sitzung einnimmt.

Was geschieht bei der Hypnose?

Eine Hypnosebehandlung ist immer eine sehr schöne, angenehme und wohltuende Erfahrung, also absolut nichts, vor dem man sich fürchten müsste. Ich werde ganz ruhig zu Ihnen sprechen und Sie damit langsam in einen sehr entspannten Bewusstseinszustand versetzen. Das ist alles. Sie werden nicht schlafen. Sie befinden sich in einer leichten bis mittleren Trance. Die Hypnose eröffnet einen Zugang zu Ihrem Unterbewusstsein. Ihre mit mir besprochenen Ziele werde ich in positiven Suggestionen im Lauf dieser Hypnosebehandlung mit einfließen lassen. Sie hören mich klar und deutlich und sind nicht willenlos. Sie bekommen alles deutlich mit.

Durch diese Behandlung haben Sie die Möglichkeit persönliche Eigenschaften, Ängste, Schmerzen etc. tiefgreifend zu verbessern. Sie selbst sollten dazu bereit sein und es auch wollen. Ihr Wille zu diesen Veränderungen ist Grundvoraussetzung. Mit der Hypnosebehandlung können Sie auf angenehme und tiefe Weise vieles in Ihrem Leben ändern und erreichen.

Ich biete Hypnosebehandlungen für:

Diese Liste könnte noch um einiges fortgeführt werden. Ich stehe gern für Rückfragen zur Verfügung.



Wie lange dauert eine Hypnosesitzung?

Die Behandlung selbst dauert pro Sitzung ca. 60 Minuten. Das Vorgespräch ca. 1 Stunde.

Gibt es irgendwelche Risiken?

Nein. Man ist nur wohltuend entspannt, aber geistig hellwach. Man bekommt jedes Wort mit.

Erfolgreiche Persönlichkeiten, Spitzensportler, Spitzenkräfte haben einen persönlichen Coach, der sie trainiert und motiviert, Blockaden löst, Hemmungen und Schwächen abbaut und Stärken hervorhebt. Oftmals auch Mentaltrainer genannt, arbeiten heute fast alle mit Hypnose. Beschreiten Sie jetzt den Weg zu Ihrem persönlichen Erfolg.


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